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	<title>DIANA-T</title>
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	<title>DIANA-T</title>
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		<title>Save the Date: DIANA-T lädt zur öffentlichen Abschlussveranstaltung nach Berlin!</title>
		<link>https://diana-t.de/news/save-the-date-diana-t-laedt-zur-oeffentlichen-abschlussveranstaltung-nach-berlin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mathilda Kühne]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Oct 2026 09:21:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie können touristische Daten besser genutzt werden? Was braucht es, damit Unternehmen Daten sicher miteinander teilen können? Und welche neuen &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wie können touristische Daten besser genutzt werden? Was braucht es, damit Unternehmen Daten sicher miteinander teilen können? Und welche neuen Anwendungen lassen sich daraus entwickeln?</p>



<p>Fast drei Jahre lang haben wir uns im Forschungsprojekt&nbsp;DIANA-T (Digitale Leistungen, Datenintegration und Datenautonomie für eine nachhaltigere Tourismusbranche)&nbsp;mit diesen Fragen beschäftigt.</p>



<p>Jetzt möchten wir zeigen, was daraus entstanden ist.</p>



<p>Am 10. November 2026 laden wir zur öffentlichen Abschlussveranstaltung nach Berlin ein.</p>



<p>Im Mittelpunkt stehen die vier Prototypen, die wir gemeinsam im Konsortium entwickelt und erprobt haben:</p>



<p>Data Hub:&nbsp;Wie lassen sich Daten aus unterschiedlichen Quellen nutzen, auch wenn sie nicht als Open Data zur Verfügung stehen?</p>



<p>Tourismus-Dashboard:&nbsp;Wie können touristische Daten bei Planung und Prognosen helfen?</p>



<p>Mobility Hub:&nbsp;Wie lassen sich Mobilitätsangebote für Gäste und Einheimische besser zugänglich machen?</p>



<p>Digitaler Brustbeutel:&nbsp;Wie können Gäste persönliche Daten selbstbestimmt und sicher weitergeben?</p>



<p>Hinter DIANA-T steht ein Konsortium aus Forschung, Technologieentwicklung, Tourismusorganisationen und Unternehmen.</p>



<p>Diese unterschiedlichen Perspektiven haben unsere Arbeit geprägt. Bei der Abschlussveranstaltung möchten wir nicht nur die Ergebnisse präsentieren, sondern auch darüber sprechen, welche Erfahrungen wir bei der gemeinsamen Entwicklung und Erprobung gemacht haben.</p>



<p>Die Veranstaltung richtet sich an alle, die sich für Digitalisierung und Datennutzung im Tourismus interessieren:&nbsp;an Unternehmen, Verbände, Tourismusorganisationen, Wissenschaft und Technologieentwicklung.</p>



<p>Auch wer wissen möchte, wie Forschungs- und Förderprojekte in der Praxis funktionieren und welche Möglichkeiten sie für kleine und mittlere Unternehmen bieten, ist herzlich eingeladen.</p>



<p>📅Dienstag, 10. November 2026</p>



<p>🕙10:00–13:30 Uhr</p>



<p>📍Verbändehaus, Weidendamm 1a, 10117 Berlin</p>



<p>Die Teilnahme steht allen Interessierten offen.&nbsp;</p>



<p>Eine Anmeldung ist erforderlich:&nbsp;https://tickettts.com/diana-t</p>



<p>DIANA-T ist Teil des <a href="https://www.linkedin.com/company/105215074/admin/dashboard/#" rel="nofollow noopener" target="_blank">DaWeNa-HUB &#8211; Datenorientierte Wertschöpfung nachhaltig gestalten</a> -Verbunds „Zukunft der Wertschöpfung“ und wird durch das <a href="https://www.linkedin.com/company/105215074/admin/dashboard/#" rel="nofollow noopener" target="_blank">Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt</a> (BMFTR) gefördert.</p>



<p>Wir freuen uns auf alle, die dabei sein möchten!</p>



<p></p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Open Data trifft Datenraum: Fachbeitrag zum DIANA-T Data Hub erschienen</title>
		<link>https://diana-t.de/news/open-data-trifft-datenraum-fachbeitrag-zum-diana-t-data-hub-erschienen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mathilda Kühne]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2026 11:36:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie können touristische Daten genutzt werden, die aufgrund von Lizenz- oder Nutzungsrechten nicht als Open Data zur Verfügung stehen? Mit &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wie können touristische Daten genutzt werden, die aufgrund von Lizenz- oder Nutzungsrechten nicht als Open Data zur Verfügung stehen?</p>



<p>Mit dieser Frage beschäftigt sich das DIANA-T-Konsortium, in dem Beitrag „Open Data trifft Datenraum“, der bei Open Data Germany erschienen ist. Darin wird der im Projekt entwickelte Data Hub und dessen bisherige prototypische Entwicklung vorgestellt.</p>



<p>Der Ansatz ergänzt bestehende Open-Data-Strukturen um die Möglichkeiten eines souveränen Datenraums. Die bisherige Konzeption zeigt, wie künftig auch geschützte Datenbestände auffindbar und unter klar definierten Bedingungen nutzbar gemacht werden könnten, während die Daten dezentral bei ihren jeweiligen Eigentümer*innen verbleiben.</p>



<p>Wie das funktionieren kann, wird in DIANA-T derzeit anhand eines konkreten Anwendungsfalls im Grenzraum zwischen Niedersachsen und Brandenburg erprobt. Dabei geht es unter anderem auch darum, identische touristische Datensätze aus unterschiedlichen Systemen eindeutig zu erkennen und Mehrfachpflege zu vermeiden.</p>



<p>Der Beitrag gibt einen ausführlichen Einblick in das Konzept, den aktuellen Entwicklungsstand und die technische Umsetzung des Data Hubs. Den Beitrag finden Sie unter: <a href="https://open-data-germany.org/open-data-trifft-datenraum/" rel="nofollow noopener" target="_blank">https://open-data-germany.org/open-data-trifft-datenraum/</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vom Prototyp zum Geschäftsmodell: Wie aus Ideen tragfähige Lösungen werden</title>
		<link>https://diana-t.de/news/vom-prototyp-zum-geschaeftsmodell-wie-aus-ideen-tragfaehige-loesungen-werden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mathilda Kühne]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2026 11:16:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Projekt DIANA-T entstehen derzeit vielfältige Prototypen, die zeigen, welches Potenzial in datenbasierten Anwendungen für den Tourismus steckt. Doch der &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Im Projekt DIANA-T entstehen derzeit vielfältige Prototypen, die zeigen, welches Potenzial in datenbasierten Anwendungen für den Tourismus steckt. Doch der Schritt von der technischen Entwicklung hin zu einer langfristig nutzbaren Lösung erfordert mehr als funktionierende Technologie.<br><br>Eine zentrale Frage rückt dabei in den Fokus: Wie lassen sich diese Ansätze in wirtschaftlich tragfähige Geschäftsmodelle überführen?<br><br>Genau hier setzen die entwickelten Geschäftsmodellskizzen an. Sie wurden von Anke Sange von der HNEE-Hochschule für nachhaltige Entwicklung in enger Zusammenarbeit mit den Prototypenverantwortlichen aus dem Konsortium erarbeitet. Grundlage dafür bildeten die zuvor durchgeführte Marktanalyse, aus der zentrale Anforderungen, Potenziale und Rahmenbedingungen abgeleitet wurden.<br><br>Die Modelle zeigen auf, wie die Prototypen künftig betrieben, finanziert und weiterentwickelt werden könnten. Gleichzeitig machen sie sichtbar, welche Rollen unterschiedliche Akteur*innen &#8211; Von Datenbereitstellenden bis hin zu Nutzenden- in einem funktionierenden System einnehmen.<br><br><strong><em>Das Projekt ist in seiner finalen Phase, die Prototypen sind entwickelt und befinden sich mittlerweile im Testing. Für eine projektübergreifende Nutzung des im Projekt gewonnenen Wissens ist es wichtig, die Prototypen nun selbstständig „lauffähig“ zu machen. Dafür brauchen wir auf dem Markt funktionierende Geschäftsmodelle.</em></strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong><em>Anke Sange, HNEE – Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde</em></strong></li>
</ul>



<p><br>Dabei sind die Ansätze bewusst explorativ gehalten. Es handelt sich nicht um fertige Lösungen, sondern um konzeptionelle Denkmodelle, die verschiedene Wertschöpfungslogiken, Finanzierungsoptionen und Beteiligungsstrukturen durchspielen.<br><br>Dadurch wir deutlich, dass die Umsetzung datenbasierter Anwendungen nicht nur eine technische Aufgabe, sondern vor allem auch eine organisatorische und wirtschaftliche Herausforderung ist. Fragen nach Datenhoheit, Nutzung und Zahlungsbereitschaft stehen dabei im Zentrum:<br>Wer stellt Daten bereit? Wer nutzt sie? Und wer ist bereit, für welchen Mehrwert zu zahlen?<br><br><strong><em>Spannend fand ich persönlich die Fragen der Skalierbarkeit. Sicher gibt es für Individuallösungen Ansätze, die im eins zu eins „unkomplizierter“ und „schneller“ funktionieren. Doch wollen wir uns unabhängig von amerikanischen Großkonzernen machen, ist es unumgänglich die Datenautonomie und Sicherheit im Großen zu denken. Dafür müssen wir kurzfristig den Mehraufwand für die Entwicklung unabhängiger Systeme in Kauf nehmen, um langfristig eine sichere Datenökonomie garantieren zu können.</em></strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong><em>Anke Sange</em></strong></li>
</ul>



<p><em><br></em><br>Die entwickelten Modelle reichen von Software-as-a-Service-Ansätzen über Freemium-Modelle bis hin zu plattformbasierten Lösungen, die unterschiedliche Zielgruppen wie Destinationen, touristische Betriebe und Endkund*innen&nbsp;&nbsp;miteinander verbinden.<br><br>Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der Prototypen: Sie übersetzen technische Möglichkeiten in konkrete Anwendungsszenarien und zeigen auf, unter welchen Bedingungen eine Skalierung gelingen kann.<br><br><strong><em>Aus meiner Sicht braucht es vor allem den politischen Willen beim Thema ‚Digitalisierung in Deutschland‘ nicht immer nur hinterherziehen zu müssen, sondern proaktiv neue Lösungen zu gestalten. Dafür braucht es auch kreative Köpfe, die Lösungen schaffen, die wir als Endverbraucher*innen gerne mittragen, da sie zum einen einfach in der Anwendung sind und zum anderen reale Probleme lösen.&nbsp;</em></strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong><em>Anke Sange</em></strong></li>
</ul>



<p>Gleichzeitig wird deutlich, dass zentrale Rahmenbedingungen noch nicht abschließend geklärt sind. Besonders im Kontext eines Datenraums zeigt sich: Dessen Aufbau und Betrieb müssen politisch gewollt und langfristig finanziell getragen werden, um tragfähig zu sein.<br><br><strong><em>Im Projekt kommt eine Frage immer wieder auf: Wer finanziert den Datenraum? Wie bereits erwähnt, gäbe es für KMUs oft schnellere Direktlösungen. Die Anbindung über den Datenraum wird erst interessant, wenn dieser bereits funktionierend vorhanden ist und die eigene Dateninfrastruktur einfach angebunden werden kann. Diese Frage muss aus meiner Sicht politisch geklärt werden. Denn es geht hier um nichts weniger als die Datenautonomie Deutschlands.</em></strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong><em>Anke Sange</em></strong></li>
</ul>



<p>Für Unternehmen und Destinationen bieten die Geschäftsmodelle damit vor allem eines: Orientierung. Sie machen sichtbar, wie datenbasierte Anwendungen wirtschaftlich gedacht werden können und liefern eine fundierte Grundlage für strategische Entscheidungen und die Weiterentwicklung eigener Angebote. </p>



<p>Die Geschäftsmodelle finden sie im Bereich Publikationen<br></p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zukunftsszenarien für die DIANA-T-Prototypen veröffentlicht</title>
		<link>https://diana-t.de/news/zukunftsszenarien-fuer-die-diana-t-prototypen-veroeffentlicht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mathilda Kühne]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Aug 2026 10:04:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie könnten die im Projekt DIANA-T entwickelten Prototypen im Jahr 2030 eingesetzt werden? Und welche Entwicklungen könnten bis dahin ihre &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wie könnten die im Projekt DIANA-T entwickelten Prototypen im Jahr 2030 eingesetzt werden? Und welche Entwicklungen könnten bis dahin ihre Nutzung und Weiterentwicklung beeinflussen?</p>



<p>Diesen Fragen gehen die neuen Zukunftsszenarien nach, die ab sofort auf der DIANA-T-Website verfügbar sind.</p>



<p>Für jeden der vier Prototypen wurden auf Grundlage der zuvor erarbeiteten Trendradare vier mögliche Zukunftsbilder entwickelt. Sie zeigen unterschiedliche Rahmenbedingungen auf, unter denen die Lösungen künftig zum Einsatz kommen könnten und was diese jeweils für den einzelnen Prototyp bedeuten würden.&nbsp;</p>



<p>Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, die Zukunft vorherzusagen. Die Szenarien sollen vielmehr verschiedene mögliche Entwicklungen durchspielen und sichtbar machen, welche Chancen, Risiken und Anforderungen sich daraus für die Prototypen ergeben können.&nbsp;</p>



<p>Die Szenarioanalysen knüpfen damit direkt an die bereits veröffentlichten Trendradare an und führen die dort untersuchten Entwicklungen einen Schritt weiter.&nbsp;</p>



<p>Alle Dokumente stehen ab sofort im Bereich Publikationen auf der DIANA-T-Website bereit und sind den jeweiligen Prototypen zugeordnet.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Veröffentlichung der Trendradare</title>
		<link>https://diana-t.de/news/veroeffentlichung-der-trendradare/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mathilda Kühne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Aug 2026 12:12:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://diana-t.de/?p=716</guid>

					<description><![CDATA[Welche technologischen und gesellschaftlichen Entwicklungen könnten künftig einen Einfluss auf die im Projekt DIANA-T entwickelten Prototypen haben?Trendradare für die DIANA-T-Prototypen &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Welche technologischen und gesellschaftlichen Entwicklungen könnten künftig einen Einfluss auf die im Projekt DIANA-T entwickelten Prototypen haben?<br>Trendradare für die DIANA-T-Prototypen veröffentlicht<br>Dieser Frage widmen sich die Analysen, die ab sofort auf der DIANA-T-Website verfügbar sind.<br> <br>Für jeden im Projekt entwickelten Prototyp wurde ein eigener Trendradar erstellt. Dafür bewerteten Expert*innen relevante Makrotrends systematisch hinsichtlich ihres Einflusses auf den jeweiligen Prototypen, ihrer Adaptionsgeschwindigkeit sowie ihrer Chancen und Risiken. Die Ergebnisse liefern wichtige Anhaltspunkte für die kurz-, mittel- und langfristige Weiterentwicklung der einzelnen Prototypen.<br> <br>Die Analysen bilden zugleich eine wichtige Grundlage für die weitere Szenarioarbeit und die strategische Ausrichtung der im Projekt entwickelten Lösungen.<br> <br>Alle Dokumente stehen ab sofort im Bereich Publikationen auf der DIANA-T-Website bereit und sind den jeweiligen Prototypen zugeordnet.</p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vom Pretotype zum Prototyp: Der Data Hub im Fokus</title>
		<link>https://diana-t.de/news/vom-pretotype-zum-prototyp-der-data-hub-im-fokus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mathilda Kühne]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Jul 2026 13:17:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://diana-t.de/?p=718</guid>

					<description><![CDATA[Stand: 18.06.26, SH Für Gäste spielen Landesgrenzen meist keine Rolle. Für touristische Daten dagegen oft schon. Sehenswürdigkeiten, Radwege oder Veranstaltungen &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Stand: 18.06.26, SH</p>



<p>Für Gäste spielen Landesgrenzen meist keine Rolle. Für touristische Daten dagegen oft schon. Sehenswürdigkeiten, Radwege oder Veranstaltungen etc. werden in unterschiedlichen Systemen gepflegt und lassen sich nur begrenzt gemeinsam nutzen. Der Data Hub setzt genau an dieser Schnittstelle an.</p>



<p>Der Pretotype beschrieb hierfür erste Nutzungsszenarien, Rollen und Datenflüsse. Im Mittelpunkt stand die Idee eines Data Hubs, der touristische Daten aus unterschiedlichen Quellen nutzbar macht, Dubletten erkennt und den Datenaustausch zwischen verschiedenen Akteuren erleichtert.</p>



<p>In der aktuellen Entwicklungsphase steht die technische Umsetzung dieser Idee im Fokus. Federführend vorangetrieben wird der Prototyp von Jan Hoffmann&nbsp;und&nbsp;Laura König (TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH) in Zusammenarbeit mit Christopher Pack vom Fraunhofer FIT. In der gemeinsamen Arbeit der Partner ist aus einem konzeptionellen Ansatz ein Prototyp entstanden, der das Konzept und den Nutzen eines Data Hubs erstmals praktisch erlebbar macht.</p>



<p>Die technologische Grundlage bildet dabei die Datenraum-Technologie. Ziel ist es, Datenbestände aus unterschiedlichen Quellen in einem gemeinsamen Nutzungskontext verfügbar zu machen, ohne ihre dezentrale Struktur aufzugeben. „Die Anbindung der Datenbestände erfolgt über die Konnektoren des Datenraums, sodass die Daten dezentral bei den jeweiligen Dateneigentümern vorgehalten bleiben.“</p>



<p>Der entscheidende Entwicklungsschritt besteht darin, dass zentrale Annahmen des Pretotypes inzwischen praktisch überprüft werden konnten. „Der Pretotype diente insbesondere der Veranschaulichung von Nutzungsszenarien, Rollen und Datenflüssen. Der Prototyp macht das Konzept und den Nutzen durch die Implementierung eines Datenraums praktisch erlebbar.“ Während zuvor vor allem Prozesse und Szenarien beschrieben wurden, konnten nun erstmals konkrete Datenquellen an einen Datenraum angebunden und zentrale Funktionen prototypisch umgesetzt werden.</p>



<p>Konkret konnte demonstriert werden, dass mehrere offene und nicht-offene Datenquellen an einen Datenraum angebunden werden können. Darüber hinaus wurden erste Nutzungsbedingungen modelliert, die als Grundlage für die spätere Filterung sowie die Abfrage und Nutzung von Datenbeständen dienen. Damit wurden wesentliche Bausteine des ursprünglichen Konzepts erstmals technisch umgesetzt und erprobt.</p>



<p>Der Prototyp wird aktuell anhand eines grenzüberschreitenden Anwendungsfalls zwischen Niedersachsen und Brandenburg demonstriert. Im Fokus stehen dabei der Elberadweg, ein Besucherzentrum sowie der Grenzturm Lenzen – Datensätze, die in beiden Bundesländern gepflegt werden und sich für die Erprobung der Datenintegration besonders eignen.</p>



<p>Ein zentraler Mehrwert des Prototyps liegt in der Normalisierung und Identifikation gleicher Datensätze. „Durch den Einsatz von Uniform Resource Identifiers (URIs) lassen sich Datenbestände besser normalisieren und Dubletten zusammenführen.“ Dabei ermöglicht der sogenannte Data Verifier, identische Datensätze aus unterschiedlichen Quellen eindeutig zuzuordnen. „Somit zeigt der entwickelte Prototyp, wie eine Datenplattform aufgebaut werden kann, die heterogene Datenbestände strukturiert zusammenführt, normalisiert und Nutzungsbedingungen transparent abbildet, sodass sie als klares Selektionskriterium in der Datennutzung dienen können.“</p>



<p>Ein wesentlicher Moment in der Entwicklung war die erfolgreiche prototypische Anbindung mehrerer Datenquellen. „Dies demonstrierte, dass das dezentrale Modell technisch realisierbar ist.“ Gleichzeitig wurde die Datennormalisierung mithilfe des URI-Konzepts und eines Dublettenchecks prototypisch umgesetzt. Als Quellsystem zur Identifikation gleicher Datensätze wurde das Dateninventar von OpenStreetMap genutzt. „In den durchgeführten Tests konnte dieses als valide Quelle für den Use Case bestätigt werden.“</p>



<p>Neben den technischen Fortschritten zeigen sich weiterhin Herausforderungen. Eine zentrale offene Frage betrifft die zukünftige Kostenstruktur eines Datenraums und damit die langfristige organisatorische und wirtschaftliche Tragfähigkeit des Ansatzes.</p>



<p>Darüber hinaus hängt die weitere Entwicklung auch von der Akzeptanz innerhalb der Branche ab. „Solange nicht klar ist, ob und in welchem Umfang die Akteure einen gemeinsamen Datenraum aktiv mittragen, kann der Data Hub seinen Nutzen nicht vollständig entfalten.“ Damit wird deutlich, dass die weitere Entwicklung nicht allein von technischen Lösungen abhängt, sondern ebenso von der Bereitschaft der beteiligten Akteure, einen gemeinsamen Datenraum langfristig zu unterstützen und mitzugestalten.</p>



<p>Nachdem ein Demonstrator des Data Verifier V1 zur Dublettenerkennung innerhalb des Datenraums umgesetzt wurde, ist die Entwicklung eines Data Verifier V2 vorgesehen. Hierbei werden zusätzliche Aspekte der Datenqualität berücksichtigt.</p>



<p>Der aktuelle Entwicklungsstand zeigt, dass sich zentrale Konzepte des Pretotypes, von der Anbindung unterschiedlicher Datenquellen bis zur URI-basierten Identifikation und Dublettenerkennung, technisch umsetzen und prototypisch erproben lassen. Die weitere Entwicklung konzentriert sich nun insbesondere auf die Weiterentwicklung des Data Verifier, die Abbildung zusätzlicher Nutzungsmodelle sowie die Frage, wie ein gemeinsamer Datenraum langfristig organisatorisch und wirtschaftlich getragen werden kann.</p>



<p>Für weiterführende Informationen ist der Prototyp im aktuellen Stand im Bereich „Publikationen“ auf unserer Website verfügbar.</p>



<p><em>Text und Redaktion: Sina Heider</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vom Pretotype zum Prototyp: Der Digitale Brustbeutel im Fokus</title>
		<link>https://diana-t.de/news/vom-pretotype-zum-prototyp-der-digitale-brustbeutel-im-fokus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mathilda Kühne]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2026 09:36:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://diana-t.de/?p=688</guid>

					<description><![CDATA[Stand: 02.06.26 SH Mit dem Digitalen Brustbeutel hat DIANA-T bereits früh die Frage aufgeworfen, wie Gäste ihre persönlichen Daten entlang &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Stand: 02.06.26 SH</p>



<p>Mit dem Digitalen Brustbeutel hat DIANA-T bereits früh die Frage aufgeworfen, wie Gäste ihre persönlichen Daten entlang der Customer Journey selbstbestimmt verwalten und gezielt mit touristischen Anbietern teilen können. Der Pretotype beschrieb hierfür erste Nutzungsszenarien, Datenflüsse und Rollenmodelle &#8211; vom Hotel-Check-in bis hin zu personalisierten Angeboten. Im Mittelpunkt stand dabei die Idee einer digitalen Brieftasche/Brustbeutel, in der Gäste ihre relevanten Daten selbst verwalten und bei Bedarf freigeben können.<br>In der aktuellen Entwicklungsphase steht die Konkretisierung dieser Idee im Vordergrund. Federführend vorangetrieben wird der Prototyp von Klaus Schön und Jochen Göltenboth (AVS), Ralf Vogel (Land in Sicht) sowie Benedikt Arnold (Fraunhofer FIT). Im Zusammenspiel dieser Partner ist aus den ursprünglichen Konzepten und Prozessbeschreibungen ein interaktiver Prototyp samt Smartphone-App entstanden, anhand dessen zentrale Abläufe erstmals konkret nachvollzogen werden können.</p>



<p>Die technologische Grundlage des am Fraunhofer FIT entwickelten Prototyps bildet die Datenraum-Technologie, die im Projekt um eine zusätzliche Service-Schicht erweitert wurde. Damit untersucht der Digitale Brustbeutel nicht nur einen konkreten touristischen Anwendungsfall, sondern zeigt auch, dass Datenraumtechnologien – sinnvoll integriert und erweitert – nicht nur Unternehmen, sondern auch Endnutzer*innen eine sichere und selbstbestimmte Nutzung ihrer Daten ermöglichen.</p>



<p>Der aktuelle Entwicklungsstand konzentriert sich auf einen Anwendungsfall, der bereits im Pretotype eine zentrale Rolle spielte: den digitalen Hotel-Check-in. Während dieser zuvor als Konzept beschrieben wurde, lässt sich der Ablauf inzwischen anhand des Prototyps durchspielen &#8211; von der Anfrage bestimmter Daten über deren selektive Freigabe bis hin zur Übermittlung an den Leistungsträger.</p>



<p>Im Austausch mit den Prototypenverantwortlichen wird deutlich, dass genau hierin einer der wichtigsten Entwicklungsschritte liegt. „Durch den Schritt vom Pretotype zum Prototyp konnten wir erstmals validieren, dass die im Konzept vorgesehenen Interaktionen und Datenflüsse für Nutzer tatsächlich verständlich und nachvollziehbar sind.“ Während viele Annahmen zuvor auf Skizzen, Prozessdarstellungen und theoretischen Abläufen basierten, konnten diese nun anhand eines interaktiven Prototyps überprüft werden.</p>



<p>Der konkrete Nutzen des Konzepts zeigt sich insbesondere dort, wo heute noch zahlreiche manuelle Prozesse stattfinden. „Meldescheine oder Check-in-Formulare müssen nicht mehr händisch ausgefüllt werden. Dadurch sinkt der Aufwand für Gäste und Mitarbeitende deutlich.“ Ziel ist es, wiederkehrende Dateneingaben zu reduzieren und Abläufe für Gäste wie auch für Anbieter zu vereinfachen.</p>



<p>Ein wichtiger Moment in der Entwicklung war erreicht, als der ursprünglich nur konzeptionell beschriebene Hotel-Check-in erstmals als durchgängiger Prozess im Prototyp erlebbar wurde. „Mit dem Prototyp konnten wir diesen Prozess erstmals konkret durchspielen: Nutzer wählen Daten aus, geben diese gezielt frei und lösen damit einen touristischen Service, in unserem Fall den Hotel-Check-in, aus.“</p>



<p>Mit dem aktuellen Entwicklungsstand rücken insbesondere Fragen der konkreten Umsetzung stärker in den Vordergrund. Dazu gehören die Gestaltung der Nutzerinteraktion, die Auswahl relevanter Daten, die sichere Übertragung von Informationen sowie die Anbindung bestehender Systeme. Auch die Frage, welche Informationen für einen bestimmten Anwendungsfall tatsächlich benötigt werden und wie diese transparent angefragt werden können, wird weiter konkretisiert.</p>



<p>Eine zentrale Rolle spielt dabei weiterhin die Datensouveränität der Nutzer*innen. Ziel bleibt es, dass Anbieter ausschließlich auf die Informationen zugreifen können, die für den jeweiligen Prozess erforderlich sind und nur mit Zustimmung des Gastes.</p>



<p>Gleichzeitig zeigen sich auf dem Weg zur weiteren Entwicklung noch Herausforderungen. Eine wesentliche Voraussetzung für die sichere digitale Identifikation von Nutzer*innen ist die Anbindung eines hoheitlichen Authentifizierungsverfahrens. Die Projektpartner setzen hierfür auf die EUDI Wallet, die sich aktuell noch in einer Pilotphase befindet. Die Anbindung dieser Lösung ist daher ein zentraler Bestandteil der aktuellen Weiterentwicklung.</p>



<p>Auch die Einbindung touristischer Leistungsträger bleibt ein wichtiges Thema. Damit Daten über die vorgesehene Datenraum-Struktur ausgetauscht werden können, müssen Anbieter zunächst an diese Infrastruktur angebunden werden. Gleichzeitig bleibt die Aufgabe, die Funktionsweise digitaler Identitäten und den Umgang mit personenbezogenen Daten für Nutzer*innen verständlich und nachvollziehbar zu gestalten. „Viele Menschen sind noch nicht mit dem Konzept einer digitalen Identität vertraut. Es muss verständlich vermittelt werden, welche Daten gespeichert werden, wer darauf zugreifen kann und wie die Datensouveränität gewährleistet wird.“</p>



<p>Aktuell arbeiten die Projektpartner insbesondere an der Anbindung der EUDI Wallet sowie an der Weiterentwicklung der Nutzeroberfläche. Darüber hinaus wird untersucht, welche weiteren touristischen Anwendungsfälle neben dem Hotel-Check-in künftig sinnvoll umgesetzt werden können. Denn langfristig wird auch entscheidend sein, welchen konkreten Nutzen Nutzer*innen über verschiedene Stationen ihrer Reise hinweg aus einem solchen Ansatz ziehen können.</p>



<p>Der aktuelle Entwicklungsstand zeigt, dass sich die ursprünglich konzeptionell beschriebenen Abläufe inzwischen in einem interaktiven Prototyp nachvollziehen und überprüfen lassen. Die weitere Entwicklung konzentriert sich nun insbesondere auf die Anbindung der EUDI Wallet, die Einbindung weiterer Leistungsträger sowie die Prüfung zusätzlicher touristischer Anwendungsfälle.</p>



<p>Für weiterführende Informationen ist der Prototyp im aktuellen Stand im Bereich „Publikationen“ auf unserer Website verfügbar.</p>



<p><em>Text und Redaktion: Sina Heider</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fachbeitrag zu DIANA-T in der Service Today erschienen</title>
		<link>https://diana-t.de/news/fachbeitrag-zu-diana-t-in-der-service-today-erschienen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mathilda Kühne]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2026 09:50:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://diana-t.de/?p=685</guid>

					<description><![CDATA[Wie lassen sich europäische Datenraum-Prinzipien auf konkrete Anwendungsfälle im Tourismus übertragen? Dieser Frage widmet sich der Fachbeitrag „Daten teilen, Mehrwert &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wie lassen sich europäische Datenraum-Prinzipien auf konkrete Anwendungsfälle im Tourismus übertragen? Dieser Frage widmet sich der Fachbeitrag „Daten teilen, Mehrwert schaffen: Vier Praxisbeispiele aus dem Tourismus“ von Katja Anclam (difgl), der in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift&nbsp;<em>Service Today</em>&nbsp;erschienen ist.</p>



<p>Anhand von vier im Projekt DIANA-T entwickelten Prototypen zeigt der Beitrag auf, wie datenbasierte Anwendungen im Tourismus gestaltet werden können und welche Potenziale sich aus einer sicheren und souveränen Datennutzung für touristische Akteur*innen ergeben.</p>



<p>Der vollständige Artikel steht ab sofort auch im Bereich&nbsp;<strong>Publikationen</strong>&nbsp;hier auf der DIANA-T-Website zur Verfügung.</p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Quo vadis, Tourismus?- Zukunftsbilder einer Branche im Wandel</title>
		<link>https://diana-t.de/news/quo-vadis-tourismus-zukunftsbilder-einer-branche-im-wandel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mathilda Kühne]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2026 09:16:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://diana-t.de/?p=675</guid>

					<description><![CDATA[Wie wird sich der Tourismus in den kommenden Jahrzehnten verändern? Welche Rolle spielen Digitalisierung, neue Lebensstile, gesellschaftlicher Wandel und Nachhaltigkeit? &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>Wie wird sich der Tourismus in den kommenden Jahrzehnten verändern? Welche Rolle spielen Digitalisierung, neue Lebensstile, gesellschaftlicher Wandel und Nachhaltigkeit? Und wie können Unternehmen und Destinationen mit einer zunehmend komplexen und unsicheren Zukunft umgehen?</em></p>



<p><em>Diesen Fragen widmet sich Zukunftsforscher Dr. Karlheinz Steinmüller in seinem Vortrag „Quo vadis, Tourismus?“, der im Rahmen eines Foresight-Workshops des Projekts DIANA-T entstanden ist.</em></p>



<p><em>Anhand zentraler Megatrends und möglicher Zukunftsszenarien skizziert Steinmüller verschiedene Entwicklungspfade für den Tourismus. Von neuen Formen des Reisens über den Einsatz von Künstlicher Intelligenz bis hin zu europäischen Datenräumen und digital vernetzten Reiseerlebnissen.</em></p>



<p><em>Zukunft lässt sich nicht vorhersagen. Sie lässt sich aber systematisch durchdenken. Gerade für Projekte wie DIANA-T, die sich mit Datenintegration, digitalen Leistungen und Datenautonomie im Tourismus beschäftigen, ist dieser Blick nach vorn eine wichtige Grundlage, um heutige Entscheidungen im Kontext möglicher Entwicklungen von morgen einzuordnen.</em></p>



<p><em>Das Video steht ab sofort unter PUBLIKATIONEN zur Verfügung.</em></p>
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		<title>Vom Pretotype zum Prototyp: Der Mobility Hub im Fokus</title>
		<link>https://diana-t.de/news/vom-pretotype-zum-prototyp-der-mobility-hub-im-fokus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mathilda Kühne]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 May 2026 09:49:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit dem Mobility Hub hat DIANA-T bereits früh einen Ansatz vorgestellt, der Mobilität im ländlichen Raum gemeinschaftlich und digital organisierbar &#8230;]]></description>
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<p>Mit dem Mobility Hub hat DIANA-T bereits früh einen Ansatz vorgestellt, der Mobilität im ländlichen Raum gemeinschaftlich und digital organisierbar denkt. Während der erste Pretotype vor allem mögliche Nutzungsszenarien und die grundsätzliche Idee einer regional vernetzten Mobilität skizzierte, steht inzwischen die konkrete Umsetzung im Mittelpunkt der Weiterentwicklung.</p>



<p>Federführend weiterentwickelt wird der Prototyp gemeinsam von Jan-Uwe Riest (Gut Boltenhof) sowie Laura König und Jan Hoffmann (TMB Tourismus-MarketingBrandenburg GmbH). Christopher Pack (Fraunhofer FIT) ist für die technische Umsetzung des Prototyps insbesondere im Zusammenhang mit der Datenraumintegration verantwortlich. </p>



<p>Die vorgelagerte PWA wurde von den Vorgenannten konzeptioniert und von Andrey Shebentovsky (difgl) umgesetzt. Im Zusammenspiel der Beteiligten ist aus einer konzeptionellen Idee schrittweise eine prototypische Anwendung entstanden, die reale Mobilitätsangebote, erste Buchungsprozesse und konkrete Datenflüsse integriert. </p>



<p>Im aktuellen Entwicklungsstand konzentriert sich der Mobility Hub insbesondere auf die zeitbasierte Leihe von Fahrrädern im Kontext von Gut Boltenhof. Dort wird derzeit erprobt, wie unterschiedliche Mobilitätsangebote gemeinsam verwaltet und über eine prototypische Nutzeroberfläche erprobt werden können. Im Austausch mit den Prototypenverantwortlichen wird dabei deutlich, dass sich die Entwicklungsarbeit inzwischen deutlich stärker mit konkreten organisatorischen und technischen Fragen beschäftigt als noch in der ersten Konzeptphase. </p>



<p>„Mit dem Prototypenkonnte erstmals gezeigt werden, dass mehrere Anbieter ihre Inventardaten erfolgreich in einem gemeinsamen System verwalten können.“ Erst dadurch wurde sichtbar, welche Informationen tatsächlich benötigt werden, wie Mobilitätsangebote im Datenmodell definiert werden müssen und welche Anforderungen entstehen, wenn unterschiedliche Anbieter gemeinsam in einem System arbeiten. Der eigentliche Mehrwert des Prototyps liegt dabei weniger in einem einzelnen Mobilitätsangebot als in der gemeinsamen Organisation vieler kleiner Angebote, die bislang meist voneinander getrennt funktionieren. „Viele kleine, bislang voneinander getrennte Angebote können gemeinsam einen relevanten interoperablen Service gestalten.“</p>



<p> Genau darin sehen die Projektpartner einen wichtigen Ansatz für Regionen, in denen klassische Mobilitätsangebote wirtschaftlich oft nur schwer abbildbar sind. Während im Pretotype vor allem die Sichtbarkeit von Mobilitätsangeboten im Vordergrundstand, geht es inzwischen zunehmend um Fragen der technischen und organisatorischen Integration. </p>



<p>Unterschiedliche Preise, Nutzungsbedingungen, Rückgabeorte oder Buchungslogiken müssen so zusammengeführt werden, dass sie sowohl für Anbieter als auch für Nutzer*innen praktikabel bleiben. Gleichzeitig entstehen neue Anforderungen, die in der ersten Konzeptphase noch kaum absehbar waren. Sobald mehrere Anbieter mit unterschiedlichen Systemen zusammenarbeiten, steigt die Komplexität deutlich. Wie etwa bei Fragen der Verantwortlichkeiten, der Verfügbarkeiten oder der Rückgabeprozesse. Auch Nutzungsszenarien wie falsch abgestellte Fahrräder oder flexible A-B-Strecken erfordern zusätzliche organisatorische und technische Lösungen, beispielsweise durch GPS-Integration oder Foto-Nachweise. </p>



<p>Parallel dazu arbeiten die Projektpartner an der Weiterentwicklung der Buchungs- und Inventarlogik sowie an der Anbindung weiterer Anbieter. Ziel ist es, unterschiedliche Mobilitätsangebote künftig über gemeinsame Datenstandards zusammenführen zu können, ohne dass einzelne Anbieter ihre Eigenständigkeit oder die Kontrolle über ihre Daten verlieren. Ein wichtiger Entwicklungsschritt war dabei der Moment, „als aus der ursprünglichen Idee erstmals ein konkreter Buchungs- und Nutzungsprozess wurde“. Durch die Verbindung realer Fahrräder, realer Anbieter und einer Endnutzer-Oberfläche wurde erstmals praktisch erprobt, wie sich auch kleinere Mobilitätsangebote technisch und organisatorisch zu einem gemeinsamen regionalen System verknüpfen lassen. </p>



<p>Erste Erprobungen finden inzwischen im realen Betrieb auf Gut Boltenhof gemeinsam mit Gästen, Mitarbeitenden und regionalen Partnern statt. Gleichzeitig zeigt sich, dass für eine langfristige Anwendung nicht nur technische Lösungen notwendig sind, sondern auch regionale Betreiberstrukturen, gemeinsame Standards und eine ausreichend große Zahl beteiligter Anbieter. Der Mobility Hub steht damit aktuell an einem Punkt, an dem aus einer konzeptionellen Idee immer mehr ein praktisch erprobter Anwendungsansatz wird. </p>



<p>Mit der Integration realer Nutzungsszenarien verschiebt sich der Fokus nun deutlich in Richtung Anwendung, Skalierbarkeit und langfristiger organisatorischer Tragfähigkeit. </p>



<p>Für weiterführende Informationen ist der Prototyp im aktuellen Stand im Bereich „Publikationen“ auf unserer Website verfügbar.</p>



<p>Text und Redaktion: Sina Heider</p>



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