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		<title>Vom Pretotype zum Prototyp: Der Mobility Hub im Fokus</title>
		<link>https://diana-t.de/news/vom-pretotype-zum-prototyp-der-mobility-hub-im-fokus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mathilda Kühne]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 May 2026 09:49:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit dem Mobility Hub hat DIANA-T bereits früh einen Ansatz vorgestellt, der Mobilität im ländlichen Raum gemeinschaftlich und digital organisierbar &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p>Mit dem Mobility Hub hat DIANA-T bereits früh einen Ansatz vorgestellt, der Mobilität im ländlichen Raum gemeinschaftlich und digital organisierbar denkt. Während der erste Pretotype vor allem mögliche Nutzungsszenarien und die grundsätzliche Idee einer regional vernetzten Mobilität skizzierte, steht inzwischen die konkrete Umsetzung im Mittelpunkt der Weiterentwicklung.</p>



<p>Federführend weiterentwickelt wird der Prototyp gemeinsam von Jan-Uwe Riest (Gut Boltenhof) sowie Laura König und Jan Hoffmann (TMB Tourismus-MarketingBrandenburg GmbH). Christopher Pack (Fraunhofer FIT) ist für die technische Umsetzung des Prototyps insbesondere im Zusammenhang mit der Datenraumintegration verantwortlich. </p>



<p>Die vorgelagerte PWA wurde von den Vorgenannten konzeptioniert und von Andrey Shebentovsky (difgl) umgesetzt. Im Zusammenspiel der Beteiligten ist aus einer konzeptionellen Idee schrittweise eine prototypische Anwendung entstanden, die reale Mobilitätsangebote, erste Buchungsprozesse und konkrete Datenflüsse integriert. </p>



<p>Im aktuellen Entwicklungsstand konzentriert sich der Mobility Hub insbesondere auf die zeitbasierte Leihe von Fahrrädern im Kontext von Gut Boltenhof. Dort wird derzeit erprobt, wie unterschiedliche Mobilitätsangebote gemeinsam verwaltet und über eine prototypische Nutzeroberfläche erprobt werden können. Im Austausch mit den Prototypenverantwortlichen wird dabei deutlich, dass sich die Entwicklungsarbeit inzwischen deutlich stärker mit konkreten organisatorischen und technischen Fragen beschäftigt als noch in der ersten Konzeptphase. </p>



<p>„Mit dem Prototypenkonnte erstmals gezeigt werden, dass mehrere Anbieter ihre Inventardaten erfolgreich in einem gemeinsamen System verwalten können.“ Erst dadurch wurde sichtbar, welche Informationen tatsächlich benötigt werden, wie Mobilitätsangebote im Datenmodell definiert werden müssen und welche Anforderungen entstehen, wenn unterschiedliche Anbieter gemeinsam in einem System arbeiten. Der eigentliche Mehrwert des Prototyps liegt dabei weniger in einem einzelnen Mobilitätsangebot als in der gemeinsamen Organisation vieler kleiner Angebote, die bislang meist voneinander getrennt funktionieren. „Viele kleine, bislang voneinander getrennte Angebote können gemeinsam einen relevanten interoperablen Service gestalten.“</p>



<p> Genau darin sehen die Projektpartner einen wichtigen Ansatz für Regionen, in denen klassische Mobilitätsangebote wirtschaftlich oft nur schwer abbildbar sind. Während im Pretotype vor allem die Sichtbarkeit von Mobilitätsangeboten im Vordergrundstand, geht es inzwischen zunehmend um Fragen der technischen und organisatorischen Integration. </p>



<p>Unterschiedliche Preise, Nutzungsbedingungen, Rückgabeorte oder Buchungslogiken müssen so zusammengeführt werden, dass sie sowohl für Anbieter als auch für Nutzer*innen praktikabel bleiben. Gleichzeitig entstehen neue Anforderungen, die in der ersten Konzeptphase noch kaum absehbar waren. Sobald mehrere Anbieter mit unterschiedlichen Systemen zusammenarbeiten, steigt die Komplexität deutlich. Wie etwa bei Fragen der Verantwortlichkeiten, der Verfügbarkeiten oder der Rückgabeprozesse. Auch Nutzungsszenarien wie falsch abgestellte Fahrräder oder flexible A-B-Strecken erfordern zusätzliche organisatorische und technische Lösungen, beispielsweise durch GPS-Integration oder Foto-Nachweise. </p>



<p>Parallel dazu arbeiten die Projektpartner an der Weiterentwicklung der Buchungs- und Inventarlogik sowie an der Anbindung weiterer Anbieter. Ziel ist es, unterschiedliche Mobilitätsangebote künftig über gemeinsame Datenstandards zusammenführen zu können, ohne dass einzelne Anbieter ihre Eigenständigkeit oder die Kontrolle über ihre Daten verlieren. Ein wichtiger Entwicklungsschritt war dabei der Moment, „als aus der ursprünglichen Idee erstmals ein konkreter Buchungs- und Nutzungsprozess wurde“. Durch die Verbindung realer Fahrräder, realer Anbieter und einer Endnutzer-Oberfläche wurde erstmals praktisch erprobt, wie sich auch kleinere Mobilitätsangebote technisch und organisatorisch zu einem gemeinsamen regionalen System verknüpfen lassen. </p>



<p>Erste Erprobungen finden inzwischen im realen Betrieb auf Gut Boltenhof gemeinsam mit Gästen, Mitarbeitenden und regionalen Partnern statt. Gleichzeitig zeigt sich, dass für eine langfristige Anwendung nicht nur technische Lösungen notwendig sind, sondern auch regionale Betreiberstrukturen, gemeinsame Standards und eine ausreichend große Zahl beteiligter Anbieter. Der Mobility Hub steht damit aktuell an einem Punkt, an dem aus einer konzeptionellen Idee immer mehr ein praktisch erprobter Anwendungsansatz wird. </p>



<p>Mit der Integration realer Nutzungsszenarien verschiebt sich der Fokus nun deutlich in Richtung Anwendung, Skalierbarkeit und langfristiger organisatorischer Tragfähigkeit. </p>



<p>Für weiterführende Informationen ist der Prototyp im aktuellen Stand im Bereich „Publikationen“ auf unserer Website verfügbar.</p>



<p>Text und Redaktion: Sina Heider</p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vom Pretotype zum Prototyp: Das Tourismus-Dashboard im Fokus</title>
		<link>https://diana-t.de/news/vom-pretotype-zum-prototyp-das-tourismus-dashboard-im-fokus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mathilda Kühne]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Apr 2026 16:23:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit dem Tourismus-Dashboard hat DIANA-T bereits gezeigt, wie sich unterschiedliche Datenquellen bündeln und für touristische Akteur*innen nutzbar machen lassen. In &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p>Mit dem Tourismus-Dashboard hat DIANA-T bereits gezeigt, wie sich unterschiedliche Datenquellen bündeln und für touristische Akteur*innen nutzbar machen lassen. In der aktuellen Entwicklungsphase rückt nun stärker in den Fokus, wie sich dieses Fundament perspektivisch in konkrete Entscheidungsgrundlagen überführen lässt.</p>



<p>Federführend vorangetrieben wurde der Prototyp von Jörg Maier (GF, Original Landreisen) und Ralf Vogel (GF, mein toubiz) in enger Zusammenarbeit mit Benedikt Arnold und Christopher Pack (Fraunhofer FIT), Jennifer Maier (HNEE) sowie Jan-Albert Vieth (GF, camp adventure). Im Zusammenspiel dieser Partner*innen ist aus einer konzeptionellen Idee eine prototypische Anwendung entstanden, die reale Daten integriert und erste Prognosen ermöglicht.</p>



<p>Im aktuellen Stand bündelt das Dashboard unterschiedliche Datenquellen &#8211; darunter Wetter-, Saison- und Auslastungsdaten &#8211; und bereitet diese in Form von Visualisierungen und Prognosen auf. Dadurch entsteht ein differenziertes Bild von Nachfrageentwicklungen, das es erlaubt, Auslastung nicht nur rückblickend zu analysieren, sondern auch erste vorausschauende Einschätzungen zu treffen.</p>



<p>Im Austausch mit den Prototypenverantwortlichen verdichten sich zentrale Erkenntnisse aus der Entwicklungsarbeit. „Wir konnten erstmals zeigen, dass aus fragmentierten Daten tatsächlich handlungsrelevante Prognosen entstehen und nicht nur theoretische Modelle.“ Entscheidend ist dabei insbesondere die Kombination unterschiedlicher&nbsp;Datenquellen: Erst durch die Verknüpfung mehrerer Datenquellen entsteht eine belastbare Grundlage für sinnvolle Prognosen und darauf aufbauende Anwendungsszenarien.</p>



<p>Diese Ansätze werden im Projekt bereits an konkreten Anwendungskontexten erprobt wie z.B. anhand eines Dashboards zur Auslastung der Vita Classica Therme in Bad Krozingen sowie eines Dashboards zur Buchungsauslastung im Kontext von Camp Adventure. Beide Use Cases zeigen exemplarisch, wie sich unterschiedliche Datenquellen in spezifischen Anwendungsszenarien zusammenführen und nutzbar machen lassen.</p>



<p>Eine wichtige Rolle kommt dabei der Aufbereitung zu. „Erst durch die Visualisierung wird klar, was in den Daten steckt und wann es voll wird oder sich Angebote besonders lohnen.“ Komplexe Zusammenhänge werden so in eine Form überführt, die für unterschiedliche Akteur*innen verständlich und grundsätzlich nutzbar ist.</p>



<p>Parallel dazu werden mögliche Anwendungsfelder zunehmend konkreter. „Das Dashboard wird dabei helfen, dynamisches Pricing gezielter auszubauen um Nachfragepeaks besser auszugleichen.“ Damit zeichnet sich ab, wie datenbasierte Erkenntnisse perspektivisch in operative Entscheidungen einfließen können.&nbsp;</p>



<p>Gleichzeitig wird im Austausch mit den Prototypenverantwortlichen deutlich, dass der Weg zur Anwendung weiterhin mit Herausforderungen verbunden ist.</p>



<p>„Der Prototyp funktioniert, aber auf dem Weg zum Produkt gibt es noch ein paar zentrale Baustellen.“</p>



<p>So zeigen sich aktuell unter anderem Unterschiede in den Datenstrukturen sowie teils lückenhafte Datengrundlagen, die die Möglichkeiten einer breiteren Nutzung noch begrenzen. Auch die Prognosemodelle werden im weiteren Verlauf weiterentwickelt und mit größeren Datenmengen trainiert, um ihre Aussagekraft zu erhöhen. Hinzu kommen Fragen der Zielgruppenschärfung, der Integration in bestehende Systeme sowie der wirtschaftlichen Ausgestaltung.</p>



<p>Die grundsätzliche Richtung ist dabei klar umrissen. „Der Weg zur Marktreife liegt jetzt nicht mehr im Ob, sondern im Wie gut und wie skalierbar.“ Der nächste Schritt besteht darin, den Prototypen in konkreten Anwendungskontexten weiter zu erproben, Wirkung sichtbar zu machen und darauf aufbauend gezielt weiterzuentwickeln.</p>



<p>Das Tourismus-Dashboard steht damit exemplarisch für die Arbeit im Projekt DIANA-T: Es zeigt, wie aus einer konzeptionellen Annahme schrittweise eine anwendungsnahe Lösung entsteht und welche Voraussetzungen notwendig sind, um datenbasierte Ansätze im Tourismus perspektivisch in die Praxis zu überführen.</p>



<p>Für weiterführende Informationen ist der Prototyp im aktuellen Stand (März 2026) im Bereich „Publikationen“ auf unserer Website verfügbar.</p>



<p><em>Text und Redaktion: Sina Heider</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Aktualisierte Prototypen: Nächster Schritt in der Entwicklung </title>
		<link>https://diana-t.de/news/aktualisierte-prototypen-naechster-schritt-in-der-entwicklung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sina Heider]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Apr 2026 12:01:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Projekt DIANA-T wurden die bestehenden Prototypen in den vergangenen Monaten kontinuierlich weiterentwickelt und liegen nun in einer aktualisierten Fassung &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Im Projekt DIANA-T wurden die bestehenden Prototypen in den vergangenen Monaten kontinuierlich weiterentwickelt und liegen nun in einer aktualisierten Fassung vor. Die überarbeiteten Konzepte sind ab sofort auf der Website im Bereich „Publikationen“ einsehbar.</p>



<p>Die Weiterentwicklung macht einen zentralen Aspekt der Projektarbeit sichtbar: den iterativen Weg von ersten Ideen hin zu tragfähigen, praxisnahen Lösungen. Aus sogenannten Pretotypes sind konkretisierte Prototypen entstanden, die inhaltlich geschärft und technisch weiter ausgearbeitet wurden.</p>



<p>Damit zeigt sich exemplarisch, wie im Projekt DIANA-T datenbasierte Anwendungen für den Tourismus Schritt für Schritt entstehen. Ziel ist es, Lösungen zu entwickeln, die insbesondere kleinen und mittelständischen Unternehmen neue Möglichkeiten eröffnen, Daten sinnvoll zu nutzen und daraus konkrete Mehrwerte zu generieren.&nbsp;</p>



<p>Die aktuellen Prototypen geben Einblick in diesen Entwicklungsprozess und verdeutlichen, wie unterschiedliche Datenquellen zusammengeführt und in innovative Dienstleistungen überführt werden können.&nbsp;</p>



<p>In den kommenden Monaten werden die einzelnen Prototypen und deren Weiterentwicklung sukzessive vorgestellt und vertieft.&nbsp;</p>



<p> Die aktualisierten Prototypen finden Sie auf unserer Website unter „Publikationen“.</p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>„An Ontology for the System Tourism &#8211; A Call for Participation“</title>
		<link>https://diana-t.de/news/an-ontology-for-the-system-tourism-a-call-for-participation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sina Heider]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Mar 2026 07:40:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Der wissenschaftliche Fachartikel „An Ontology for the System Tourism &#8211; A Call for Participation“, veröffentlicht in Information and Communication Technologies &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der wissenschaftliche Fachartikel „An Ontology for the System Tourism &#8211; A Call for Participation“, veröffentlicht in <em>Information and Communication Technologies in Tourism 2025</em> (Springer, <a href="https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-031-83705-0#toc" rel="nofollow noopener" target="_blank">Information and Communication Technologies in Tourism 2025link.springer.com</a>), wurde von Forschenden des Fraunhofer-Institut für angewandte Informationstechnik FIT der RWTH Aachen Universität sowie der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde erarbeitet.</p>



<p>Ausgangspunkt ist eine systemische Analyse des Tourismus als komplexes Gefüge miteinander verflochtener Elemente entlang der touristischen Wertschöpfungskette. Das daraus entwickelte Modell des „System Tourism“ bildete die Grundlage für die formale Ontologie, die zentrale Konzepte und ihre Relationen strukturiert und maschinenlesbar beschreibt. Die Ontologie versteht sich als offene, weiterzuentwickelnde Struktur. Das Paper ist entsprechend als „Call for Participation“ angelegt und auf der eTourism-Konferenz „ENTER25“ vorgestellt und diskutiert worden.</p>



<p>Im Kontext datenraum-basierter Architekturen schafft sie eine semantische Grundlage für die strukturierte Beschreibung, Verknüpfung und Durchsuchbarkeit von Daten- und Serviceangeboten.</p>



<p>Den Artikel finden sie unter Publikationen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>DIANA-T Digitaler Brustbeutel &#8211;  Interview mit Klaus Schön, Ralf Vogel, Jochen Göltenboth</title>
		<link>https://diana-t.de/news/diana-t-digitaler-brustbeutel-interview-mit-klaus-schoen-ralf-vogel-jochen-goeltenboth/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sina Heider]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Feb 2026 13:04:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://diana-t.de/?p=564</guid>

					<description><![CDATA[Mit dem „Digitalen Brustbeutel“ stellen wir einen weiteren Prototypen im Projekt DIANA-T vor. Die Anwendung ermöglicht Gästen, ihre persönlichen und &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Mit dem „Digitalen Brustbeutel“ stellen wir einen weiteren Prototypen im Projekt DIANA-T vor. Die Anwendung ermöglicht Gästen, ihre persönlichen und touristisch relevanten Daten sicher in einer App zu verwalten und gezielt mit Anbietern zu teilen – datensouverän, kontrolliert und entlang der gesamten Customer Journey.<br><br>Ziel ist es, wiederholte Dateneingaben zu vermeiden, administrative Prozesse zu vereinfachen und gleichzeitig höchste Datenschutzstandards einzuhalten. Gäste behalten jederzeit die Hoheit über ihre Informationen und entscheiden selbst, welche Daten sie freigeben. Anbieter profitieren von einer sicheren Identifikation, effizienteren Abläufen und einer besseren Grundlage für individuelle Services.<br><br>Der Prototyp zeigt, wie ein touristischer Datenraum praktisch genutzt werden kann: durch selektive Datenfreigabe, standardisierte Schnittstellen und eine sichere technische Infrastruktur. Gemeinsam mit dem Fraunhofer FIT wird untersucht, wie dieser Ansatz praxistauglich in bestehende Systeme integriert werden kann – insbesondere mit Blick auf interoperable Lösungen für kleine und mittlere Unternehmen.<br><br>Im Interview erläutern Klaus Schön, Jochen Göltenboth (AVS GmbH) und Ralf Vogel (Land in Sicht AG) wie der Digitale Brustbeutel funktioniert, welche Rolle Datensouveränität spielt und welche Chancen sich für Gäste und Anbieter ergeben.<br><br><br></p>



<p><strong>1. Was genau ist die Idee hinter dem „Digitalen Brustbeutel“ und welches Problem möchtet ihr damit im touristischen Alltag lösen?</strong></p>



<p>Die Grundidee ist eine digitale Verwaltung aller persönlichen und touristisch relevanten Daten in einer App mit der Möglichkeit, diese mit touristischen Anbietern zu teilen. Diese Daten werden lokal gespeichert und via Datenraum, der den höchsten Datenschutzstandards entspricht und dem Gast die volle Kontrolle über seine Informationen gibt, ausgetauscht. Damit entfällt die wiederholte Eingabe derselben Daten bei unterschiedlichen Dienstleistern entlang der Customer Journey. Fehlerquellen werden reduziert, und gleichzeitig kann sich der Dienstleister sicher authentifizieren.</p>



<div class="wp-block-group is-vertical is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-fe9cc265 wp-block-group-is-layout-flex">
<p><strong>2. Wie sieht der konkrete Nutzen für Gäste und Anbieter aus z. B. beim Check-in oder individuellen Angeboten?</strong></p>



<p>Für den Gast bedeutet der Digitale Brustbeutel in erster Linie mehr Komfort und Zeitersparnis. Es ist nicht mehr nötig, die gleichen Informationen immer wieder in unterschiedlichste Formulare einzutragen oder mitzuteilen. Das gilt auch für zusätzliche Wünsche und ggf. Einschränkungen. Als Gast habe ich alle relevanten Informationen immer griffbereit und entscheide selbst, welche Informationen ich dem Leistungsträger zur Verfügung stelle. Auch für Anbieter hat das System große Vorteile: Sie können den Gast sicher identifizieren, erhalten ein besseres Verständnis seiner Wünsche und sparen selbst Zeit bei administrativen Prozessen. So können dem Gast auch schnell individuell passende Angebote unterbreitet werden, was die Gästezufriedenheit steigert und den Umsatz für zusätzliche Leistungen erhöht. Am Ende profitieren beide Seiten von einer besseren Datenbasis und einer individuelleren Betreuung.</p>
</div>



<p><strong>3. Welche Rolle spielt Datensouveränität im Konzept und wie entscheidet der Gast, was geteilt wird?</strong></p>



<p>Datensouveränität ist einer der wichtigsten Aspekte unseres Ansatzes. Der Gast entscheidet selbst, welche Informationen er freigeben möchte und zu welchem Zweck. Verpflichtende Authentifizierungsdaten – etwa zur Identifizierung – werden sicher lokal gespeichert. Sie bleiben aber in der Hoheit des Gastes. Er allein bestimmt, wann und an wen diese Daten weitergegeben werden.</p>



<p><strong>4. Welche technischen oder datenschutzbezogenen Fragen sind aktuell besonders relevant in der Erprobungsphase?</strong></p>



<p>Derzeit beschäftigen wir uns intensiv mit Fragen zur Erstellung und Verwaltung von Nutzerprofilen, zur gezielten Auswahl relevanter Daten und zur Vermeidung unnötiger Datensammlungen.Ein wichtiger Punkt ist die klare Trennung zwischen Muss- und Kann-Daten. Außerdem müssen alle datenschutzrechtlichen Vorgaben transparent erklärt werden – insbesondere der Zweck der Datenverarbeitung. Technisch gesehen geht es um eine sichere Datenübertragung über sogenannte Connectoren, die den Austausch zwischen verschiedenen Systemen ermöglichen. Bei der Schaffung dieses Datenraums unterstützt uns das Fraunhofer-Institut tatkräftig mit zukunftsweisender Technologie und Know-how.</p>



<p><strong>5. Wie funktioniert die selektive Freigabe von Daten entlang der Customer Journey und was wird gerade mit dem Fraunhofer FIT abgestimmt?</strong>Das ist tatsächlich einer der spannendsten Punkte. Grundsätzlich soll der Gast selbst entscheiden, welche Daten er entlang seiner Reise freigibt. Gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut prüfen wir, wie dieser Datenaustausch technisch umgesetzt werden kann. Dabei wird unter anderem untersucht, inwiefern die Datenraumtechnologie echten Mehrwert bietet oder eher Hürden darstellt. Zentral ist auch die Frage, wer die „Schlüssel“ zur Datenfreigabe verwaltet und welche Systeme die Daten tatsächlich verarbeiten dürfen. Hierbei kommt eine am Fraunhofer FIT entwickelte Weiterentwicklung des Datenraum-Konzepts zum Einsatz.</p>



<p>Ziel ist es, dass Anbieter nur auf die für sie relevanten Informationen zugreifen können – immer mit Zustimmung des Gastes.</p>



<p><strong>6. Was ist für euch der entscheidende Unterschied zwischen einem klassischen Meldeprozess und eurem Konzept?</strong></p>



<p>Beim klassischen Meldeprozess müssen Gäste vor Ort jedes Mal auf`s Neue die gleichen Daten in Formulare eintragen. Mit dem Digitalen Brustbeutel haben sie diese Daten bereits in ihrer App hinterlegt und müssen sie dann nur noch auf Anfrage des Gastgebers freigeben. Darüber hinaus können auch zusätzliche Informationen, beispielsweise zu gesundheitlichen Einschränkungen, besonderen Vorlieben oder Wünschen bezüglich der Serviceangebote, direkt übertragen werden. Das spart Zeit, reduziert Fehler bei der Dateneingabe der Hoteliers und ermöglicht eine möglichst individuelle Betreuung der Gäste.</p>



<p><strong>7. Wie könnten bestehende Systeme (z. B. Gästekarten oder Buchungsplattformen) angebunden werden?</strong></p>



<p>Neben der technischen Herausforderung geht es in erster Linie darum, den Brustbeutel am Markt bekannt zu machen und so die unterschiedlichsten Systemanbieter und Leistungsträger mit ins Boot zu holen. Ziel ist eine Anbindung über standardisierte Schnittstellen (APIs) und einen klar geregelten sicheren Datenaustausch. Damit soll sichergestellt werden, dass alle Systeme miteinander kommunizieren können – ohne zusätzliche Datensilos zu schaffen.</p>



<p><strong>8. Welche Bedeutung hat der Prototyp im Kontext des DIANA-T-Projekts gerade mit Blick auf interoperable Lösungen für KMUs</strong></p>



<p>Für uns ist der Prototyp ein wichtiger Schritt, um uns der Praxis und Alltagstauglichkeit anzunähern. Wir prüfen dabei, wie gut ein Datenraum im touristischen Umfeld tatsächlich funktioniert und wo noch Anpassungsbedarf besteht – sowohl im B2B- als auch im B2C-Bereich. Der Bedarf an praxistauglichen, interoperablen Lösungen ist eindeutig hoch. Gleichzeitig zeigt sich, dass die Integration in die Datenraum Strukturen noch nicht überall gelingt. Gerade für KMUs ist es wichtig, dass solche Systeme einfach nutzbar und wirtschaftlich umsetzbar sind.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Datenraum im Tourismus – Ein Erklärfilm</title>
		<link>https://diana-t.de/news/der-datenraum-im-tourismus-ein-erklaerfilm/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Greta Lauk]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Nov 2025 11:36:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://diana-t.de/?p=525</guid>

					<description><![CDATA[Im Projekt&#160;DIANA-T&#160;beschäftigen wir uns mit der Frage, wie ein vertrauenswürdiger Datenraum dazu beitragen kann, den Tourismus transparenter, effizienter und nachhaltiger &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Im Projekt&nbsp;<strong>DIANA-T</strong>&nbsp;beschäftigen wir uns mit der Frage, wie ein vertrauenswürdiger Datenraum dazu beitragen kann, den Tourismus transparenter, effizienter und nachhaltiger zu gestalten. Doch was genau bedeutet der Begriff&nbsp;<em>Datenraum</em>&nbsp;– und weshalb ist er für die digitale Transformation im Tourismus so relevant?</p>



<p>Um dieses abstrakte Thema verständlich aufzubereiten, wurde in Zusammenarbeit mit dem <strong>Fraunhofer FIT</strong> und einem fachlichen Begleitgremium aus dem Konsortium ein Erklärfilm entwickelt. Die redaktionelle Verantwortung lag beim <strong>difgl</strong>, die visuelle Umsetzung und Animation erfolgte durch <strong>Maurice van Brast</strong>. Redaktion: Sina Heider und Steffen Kottkamp</p>



<p>Der Film vermittelt auf anschauliche Weise, wie ein Datenraum funktioniert, welche Akteur:innen davon profitieren und welche Potenziale er für touristische Angebote und Wertschöpfung mit sich bringt.</p>



<p>Den Film findet ihr auch unter unseren <a href="https://diana-t.de/publikationen/">Publikationen</a>. </p>



<figure class="wp-block-video"><video height="1080" style="aspect-ratio: 1920 / 1080;" width="1920" controls poster="https://diana-t.de/wp-content/uploads/2025/11/bildschirmfoto-2025-11-25-um-125855.jpg" src="https://diana-t.de/wp-content/uploads/2025/11/der-datenraum-im-tourismus-ein-erklaerfilm-von-diana-t.mov" playsinline></video></figure>
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			</item>
		<item>
		<title>Mobility Hub: Neue Wege für nachhaltige Mobilität im ländlichen Raum</title>
		<link>https://diana-t.de/news/mobility-hub-neue-wege-fuer-nachhaltige-mobilitaet-im-laendlichen-raum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[fabienne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Nov 2025 20:39:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://diana-t.de/?p=516</guid>

					<description><![CDATA[Mit dem Mobility Hub stellt DIANA-T einen weiteren der insgesamt vier Prototypen für eine vernetzte und nachhaltige Tourismusinfrastruktur vor. Der &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Mit dem Mobility Hub stellt DIANA-T einen weiteren der insgesamt vier Prototypen für eine vernetzte und nachhaltige Tourismusinfrastruktur vor. Der Ansatz reagiert auf eine der zentralen Herausforderungen ländlicher Regionen: flexible, gemeinschaftlich nutzbare und klimafreundliche Mobilitätsangebote.<br>Am Beispiel von Gut Boltenhof wird gezeigt, wie sich verschiedene Verkehrsmittel – von E-Bikes über PKW bis hin zu Mitfahrgelegenheiten – digital verknüpfen und über eine Plattform für unterschiedliche Nutzergruppen zugänglich machen lassen. Ziel ist es, Mobilität neu zu denken – als integralen Bestandteil einer zukunftsfähigen touristischen Infrastruktur, die ökologische, soziale und wirtschaftliche Aspekte miteinander verbindet.</p>



<p><a href="https://diana-t.de/news/mobility-hub-neue-wege-fuer-nachhaltige-mobilitaet-im-laendlichen-interview-mit-jan-uwe-riest/">Im Interview </a>erläutert Jan-Uwe Riest (Gut Boltenhof) wie der Mobility Hub funktioniert, welche Rolle der Datenraum dabei spielt und warum das Konzept auch über Gut Boltenhof hinaus Vorbildcharakter hat. Er spricht darüber, wie gemeinschaftlich nutzbare Fahrzeuge die Mobilitätslücke im ländlichen Raum schließen können, welche Daten für den Betrieb entscheidend sind und welche Chancen die Zusammenarbeit im DIANA-T-Konsortium für die Weiterentwicklung bietet.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mobility Hub: &#8211; Interview mit Jan-Uwe Riest</title>
		<link>https://diana-t.de/news/mobility-hub-neue-wege-fuer-nachhaltige-mobilitaet-im-laendlichen-interview-mit-jan-uwe-riest/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[fabienne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Nov 2025 20:33:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://diana-t.de/?p=510</guid>

					<description><![CDATA[Mit dem Mobility Hub stellt DIANA-T einen weiteren Prototypen für eine vernetzte und nachhaltige Tourismusinfrastruktur vor. Der Ansatz adressiert eine &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Mit dem Mobility Hub stellt DIANA-T einen weiteren Prototypen für eine vernetzte und nachhaltige Tourismusinfrastruktur vor. Der Ansatz adressiert eine zentrale Herausforderung vieler ländlicher Regionen: flexible, gemeinschaftlich nutzbare und klimafreundliche Mobilitätsangebote.<br>Auf Gut Boltenhof wird exemplarisch gezeigt, wie sich verschiedene Verkehrsmittel, von E-Bikes über PKW bis hin zu Mitfahrgelegenheiten, digital verknüpfen und für unterschiedliche Nutzergruppen zugänglich machen lassen.<br>Ziel ist es, Mobilität neu zu denken- als integralen Bestandteil einer zukunftsfähigen touristischen Infrastruktur, die ökologische, soziale und wirtschaftliche Aspekte miteinander verbindet.<br>Im Interview erläutert Jan-Uwe Riest, Geschäftsführer des Gut Boltenhof,  wie der Mobility Hub funktioniert, welche Rolle der Datenraum spielt und warum das Konzept auch über Gut Boltenhof hinaus Vorbildcharakter hat.</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Wie ist die Idee zum Mobility Hub entstanden und welches konkrete Problem adressiert ihr damit im ländlichen Raum?</strong> <br>Der Mobility Hub reagiert auf die Mobilitätslücke im ländlichen Raum, wo öffentliche Verkehrsmittel selten und Entfernungen groß sind. Mit einer digitalen Sharing-Plattform werden verschiedene Fahrzeugtypen,&nbsp; von E-Bikes bis zu PKW, gemeinsam nutzbar. Das stärkt die Flexibilität vor Ort, entlastet Ressourcen und macht Regionen wie Gut Boltenhof für Gäste wie Einheimische gleichermaßen attraktiver.</li>
</ol>



<p>2. <strong>Was unterscheidet euren Ansatz von anderen Mobilitätsangeboten und was bedeutet in diesem Zusammenhang ein “regionaler Mobilitätshub”?</strong><br>Während städtische Sharing-Angebote auf hohe Nutzungsfrequenzen setzen, basiert der Mobility Hub auf gemeinschaftlicher Nutzung. Private, touristische und kommunale Fahrzeuge werden in einem System gebündelt, so wird Mobilität auch dort möglich, wo sich klassische Modelle wirtschaftlich kaum tragen.</p>



<p>3. <strong>Wie könnte die Nutzung des Mobility Hubs im Alltag konkret aussehen -etwa für Gäste, Einheimische oder Gastgeber in touristischen Regionen?</strong><br>Der Mobility Hub schafft ein flexibles Mobilitätsnetzwerk, das Alltags- und Freizeitwege verbindet. Egal ob Tourist, Anwohner oder Mitarbeitender, alle profitieren von einfachen Buchungswegen und klar definierten Abstellpunkten in der Region. So entsteht ein praktisches, gemeinschaftlich genutztes Mobilitätssystem<em>.</em></p>



<p>4. <strong>Welche Rolle spielt der Datenraum bei diesem Prototyp und woran arbeitet ihr gerade gemeinsam mit dem Fraunhofer-Team?</strong><br>Der Datenraum bildet die technologische Grundlage des Mobility Hubs. Er ermöglicht die sichere Verwaltung von Fahrzeugdaten, die Integration in eine gemeinsame Plattform und die Darstellung in einer nutzerfreundlichen App. Gemeinsam mit dem Fraunhofer-Team wird an einer stabilen und skalierbaren Systemarchitektur gearbeitet.</p>



<p>5. <strong>Welche Daten wären für die Funktionsweise entscheidend und was ist aktuell die größte Herausforderung bei der Anbindung an den Datenraum?</strong><br>Wichtig sind vor allem Informationen zum Fahrzeugtyp, zur Verfügbarkeit, zu Nutzungsbedingungen und zur Übergabe. In späteren Ausbaustufen kommen GPS-Daten, Zugangssysteme oder Zahlungsschnittstellen hinzu. Die größte Herausforderung liegt aktuell in der rechtssicheren und gleichzeitig nutzerfreundlichen Anbindung an den Datenraum – insbesondere bei Themen wie Datenschutz, Haftung und der Automatisierung von Prozessen.</p>



<p>6. <strong>Was braucht es aus eurer Sicht, damit der Mobility Hub langfristig in der Fläche funktioniert und wie kann man sich als Region oder Anbieter einbringen?</strong><br>Es braucht die Bereitschaft von Bewohnern, Gastgebern und Betrieben, Fahrzeuge zu teilen und Teil des Netzwerks zu werden. Kommunen und touristische Anbieter können den Hub aktiv unterstützen, indem sie ihn in ihre Infrastruktur und Angebote einbinden. Je mehr Partner teilnehmen, desto attraktiver wird das System – für alle.</p>



<p>7. <strong>Inwiefern verändert euer Prototyp die Perspektive auf Mobilität als Teil touristischer Infrastruktur&nbsp; und warum ist das gerade im ländlichen Raum so zentral?</strong><br>Mobilität ist mehr als nur die Anreise – sie ist ein wesentlicher Teil des Urlaubserlebnisses. Ein digitaler, nachhaltiger Mobility Hub macht es Gästen möglich, die Region spontan, flexibel und umweltfreundlich zu erkunden. Für ländliche Räume ist das entscheidend, weil es ihre Attraktivität als Reiseziel deutlich erhöht und gleichzeitig Einheimischen neue Optionen eröffnet. Mit dem Ausbau von Gut Boltenhof wollen wir unseren aktuellen und zukünftigen Anwohnern mit dem Mobility Hub eine Art von Mobilitätsgarantie anbieten.</p>



<p>8. <strong>Was nehmt ihr aus der Zusammenarbeit im DIANA-T-Konsortium für die weitere Entwicklung mit -fachlich, methodisch oder inhaltlich?</strong><br>Die Zusammenarbeit im DIANA-T-Konsortium zeigt, wie vielfältig datenbasierte Anwendungen im Tourismus sein können. Der Austausch mit Forschung und Praxispartnern liefert wichtige Impulse für die Weiterentwicklung des Mobility Hubs – fachlich ebenso wie methodisch.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>DIANA-T ist jetzt im DaWeNa-HUB vertreten!</title>
		<link>https://diana-t.de/news/505/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Greta Lauk]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Nov 2025 10:25:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://diana-t.de/?p=505</guid>

					<description><![CDATA[Wir freuen uns sehr, dass unser Forschungsprojekt DIANA-T – Digitale Leistungen, Datenintegration und Datenautonomie für eine nachhaltigere Tourismusbranche nun im &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wir freuen uns sehr, dass unser Forschungsprojekt DIANA-T – Digitale Leistungen, Datenintegration und Datenautonomie für eine nachhaltigere Tourismusbranche nun im Lernraum des DaWeNa-HUB zu finden ist: <a href="https://dawena-hub.de/lernraum/" rel="nofollow noopener" target="_blank">https://dawena-hub.de/lernraum/</a></p>



<p>Der DaWeNa-HUB („Daten, Wertschöpfung und Nachhaltigkeit“) ist die zentrale Austausch- und Lernplattform des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) für datengetriebene Innovationsprojekte.</p>



<p> Er vernetzt Akteure aus Forschung, Wirtschaft und Praxis, die an zukunftsfähigen, datenbasierten Lösungen für Tourismus und andere Branchen arbeiten.</p>



<p>Dass DIANA-T jetzt dort vertreten ist, ist ein wichtiger Schritt für uns:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Unsere Ergebnisse und Prototypen werden so Teil eines größeren Wissensraums.</li>



<li>Wir können uns noch enger mit anderen Projekten vernetzen, die an Datenräumen, digitaler Wertschöpfung und Nachhaltigkeit arbeiten. </li>



<li>Und wir leisten einen Beitrag, um Datenkompetenz und digitale Innovation im Tourismus sichtbar und übertragbar zu machen. </li>
</ul>



<p>Wir freuen uns auf den Austausch mit der DaWeNa-Community!</p>



<p></p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>DIANA-T Data Hub: Im Interview mit Marcel Tischer &#038; Jan Hoffmann</title>
		<link>https://diana-t.de/news/diana-t-data-hub-im-interview-mit-marcel-tischer-jan-hoffmann/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[fabienne]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Oct 2025 13:30:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://diana-t.de/?p=496</guid>

					<description><![CDATA[Data Hub Tourismus: Zentrale Datenbasis für mehr Effizienz und Qualität Mit dem Data Hub Tourismus entsteht im Projekt DIANA-T ein &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Data Hub Tourismus: Zentrale Datenbasis für mehr Effizienz und Qualität</strong><br><br>Mit dem <strong>Data Hub Tourismus</strong> entsteht im Projekt <strong>DIANA-T</strong> ein weiteres zentrales Element der neuen digitalen Tourismusinfrastruktur.<br>Die Plattform bündelt, harmonisiert und stellt touristische Stammdaten zu POIs, Touren und Events aus verschiedenen Quellen bereit &#8211; über Regionen und Zuständigkeiten hinweg.<br>Ziel ist es, <strong>doppelte Pflegeaufwände zu reduzieren, Datenqualität zu steigern </strong>und <strong>Destinationen, Anbietern und Gästen</strong>eine gemeinsame, verlässliche Datenbasis zu bieten.<br><br>Damit adressiert der Data Hub ein Kernproblem des Tourismus: viele parallele Systeme, unterschiedliche Standards und isolierte Dateninseln.<br>Durch die Vereinheitlichung von Daten schafft er nicht nur Effizienz in der Pflege, sondern auch neue Möglichkeiten für digitale Services und datenbasierte Wertschöpfung.<br><br>Im Interview erläutern <strong>Marcel Tischer</strong>und <strong>Jan Hoffmann</strong> (<strong>TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH</strong>)<br> wie der Data Hub funktioniert, warum Datenaustausch im Tourismus so wichtig ist und welche Rolle er im zukünftigen touristischen Datenraum spielt.</p>



<p><strong>Was genau ist der Data Hub und welche Probleme in der touristischen Datenpflege adressiert ihr mit diesem Konzept?</strong></p>



<ol start="1" class="wp-block-list">
<li></li>
</ol>



<p>Der Data Hub Tourismus ist eine zentrale Plattform, die Stammdaten zu Sehenswürdigkeiten, Touren und Veranstaltungen aus verschiedenen Quellen bündelt und vereinheitlicht. Er löst Probleme redundanter und uneinheitlicher Datenpflege über Regionen hinweg und reduziert so den Aufwand für DMOs und Anbieter. Gleichzeitig profitieren Gäste von konsistenteren und vollständigeren Informationen.</p>



<p><strong>Warum ist eine gebietsübergreifende Harmonisierung von Daten so relevant, gerade für Regionen mit geteilten touristischen Routen?</strong></p>



<p>Gäste denken in Erlebnissen, nicht in Verwaltungsgrenzen- doch genau hier liegen viele Hürden der touristischen Datenpflege. Weil DMOs oft an formalen oder geografischen Grenzen enden, erfassen mehrere Organisationen dieselben Informationen doppelt. Das führt zu hohem Aufwand, unterschiedlichen Datenständen und unnötiger Mehrarbeit. Eine gemeinsame Datenbasis über Regionen hinweg schafft hier Abhilfe und ermöglicht konsistente Informationen für Gäste und Betriebe<em>.</em></p>



<p><strong>Welche konkreten Vorteile bringt die Plattform für Destinationen, Gäste und Anbieter?</strong></p>



<p>Der Data Hub steigert die Qualität und Verfügbarkeit touristischer Daten. DMOs und Anbieter können auf eine gemeinsame Datenquelle zugreifen und müssen Informationen nicht mehrfach pflegen. Das spart Zeit, verbessert die Zusammenarbeit und eröffnet neue digitale Services. Für Gäste entstehen nahtlose, verlässliche Informationen, z.B.bei der Planung von Touren über Regionsgrenzen hinweg.</p>



<p><strong>Wie funktioniert die Identifikation und Harmonisierung von Datensätzen?</strong></p>



<ol start="4" class="wp-block-list">
<li></li>
</ol>



<p>Zur Identifikation von Datensätzen wird der Einsatz von Uniform Resource Identifiers (URI) erforscht. Das Ziel dabei ist es mit der URI jedem Datensatz eine eindeutige Identifizierung im Quell- und Zielsystem zur gegenseitigen Erkennung zu geben. Im Data Hub werden die Stammdaten aus verschiedenen Datenquellen darauf basierend aggregiert.</p>



<p><strong>Welche Schnittstellen oder Datenmodelle sind gerade in der Erprobung und was wird dabei mit Fraunhofer-Institut konkret entwickelt?</strong></p>



<p>Die im Data Hub aus verschiedenen Quellen zu aggregierenden Daten sollen basierend auf etablierten Datenmodellen wie Schema.org und den touristischen Datenstandard der Open Data Tourism Alliance harmonisiert werden. Die Aufgabe des Fraunhofer-Instituts liegt neben dem Betrieb des Datenraums darin die Daten aus verschiedenen Quellsystemen in den Datenraum zu integrieren und zusammen zu führen sowie Connectoren für die Nutzung der Datensätze aus dem Datenraum zu entwickeln. Bei den Datenbereitstellern kann es dabei sicher zu unterschiedlichen Schnittstellenformaten kommen (z.B. xml-Format), die angebunden werden müssen. In der Datenbereitstellung sollen möglichst etablierte Schnittstellenformate eingesetzt werden (Bsp.: json).</p>



<p><strong>Was ist aus eurer Sicht nötig, damit der Data Hub als Standard für touristische Dateninfrastrukturen etabliert werden kann?</strong></p>



<p>Um den Data Hub als Standard für touristische Dateninfrastrukturen etablieren zu können, ist eine thematisch und geografisch möglichst umfängliche Abdeckung der verfügbaren Daten mit dem Angebot notwendig. Nur wenn der Data Hub für möglichst viele Datenbedarfe beantworten kann, wird er für die Arbeit in den DMOs als auch für Gäste einen relevanten Service darstellen. Dafür ist es von hoher Bedeutung möglichst viele Datenlieferanten mit relevanten Dateninventaren zu gewinnen.</p>



<p><strong>Welche Herausforderungen bestehen beim Austausch und der Lizenzierung von Daten?</strong></p>



<p>Die größte Herausforderung beim Austausch von Daten liegt nach wie vor in den Nutzungsrechten, insbesondere bei den Datenbestandteilen mit einer sogenannten schöpferischen Höhe (Bsp.: Bilder, Texte, etc.). Als eine Lösung für die Herausforderung hat sich im Tourismus die Auszeichnung der Daten mit den Open Data Lizenzen von Creative Commons etabliert, wie sich auch für den Open Data Knowledge Graph der Deutschen Zentrale für Tourismus und der Landestourismusorganisationen die Grundlage sind. Der Vorteil dieser weltweit etablierten Lizenzen ist, dass die Nutzbarkeit der Daten durch die am Datensatz hängende Lizenz für Jeden eindeutig geregelt sind. Als eine Herausforderung der Open Data Lizenzen hat sich in den vergangenen Jahren herauskristallisiert, dass Urheber bei der gemeinfreien Lizensierung ihrer Fotos und Texte erhöhte Kosten aufrufen, was sich nicht alle DMOs leisten können. Wir wollen vor dem Hintergrund erforschen, in wie fern es möglich ist die auf dem deutschen Urheberrecht basierenden Nutzungsrechte in einem maschinenlesbaren Format abzubilden. Wir wollen damit nicht in Konkurrenz zu den Open Data Aktivitäten treten, die wir selbst ja auch unterstützen, sondern die Vorteile der Maschinenlesbarkeit mit den vorhandenen Nutzungsrechten verbinden, um bisher nicht gehobene Datenschätze zusätzlich zu öffnen.</p>



<p><strong>Wie unterstützt der Data Hub das Gesamtziel von DIANA-T und welche Rolle soll er im zukünftigen touristischen Datenraum spielen?</strong></p>



<p>Der Data Hub bildet das Fundament für eine dezentrale, vernetzte Tourismusdateninfrastruktur. Er schafft die Basis, damit kleine und mittlere Unternehmen Daten effizient nutzen und eigene digitale Angebote entwickeln können. Damit leistet er einen wesentlichen Beitrag zur datengetriebenen Wertschöpfung im Sinne von DIANA-T.</p>
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