Mit dem Mobility Hub stellt DIANA-T einen weiteren der insgesamt vier Prototypen für eine vernetzte und nachhaltige Tourismusinfrastruktur vor. Der Ansatz reagiert auf eine der zentralen Herausforderungen ländlicher Regionen: flexible, gemeinschaftlich nutzbare und klimafreundliche Mobilitätsangebote.
Am Beispiel von Gut Boltenhof wird gezeigt, wie sich verschiedene Verkehrsmittel – von E-Bikes über PKW bis hin zu Mitfahrgelegenheiten – digital verknüpfen und über eine Plattform für unterschiedliche Nutzergruppen zugänglich machen lassen. Ziel ist es, Mobilität neu zu denken – als integralen Bestandteil einer zukunftsfähigen touristischen Infrastruktur, die ökologische, soziale und wirtschaftliche Aspekte miteinander verbindet.
Im Interview erläutert Jan-Uwe Riest, wie der Mobility Hub funktioniert, welche Rolle der Datenraum dabei spielt und warum das Konzept auch über Gut Boltenhof hinaus Vorbildcharakter hat. Er spricht darüber, wie gemeinschaftlich nutzbare Fahrzeuge die Mobilitätslücke im ländlichen Raum schließen können, welche Daten für den Betrieb entscheidend sind und welche Chancen die Zusammenarbeit im DIANA-T-Konsortium für die Weiterentwicklung bietet.
