Vom Forschungsprojekt zum dauerhaften Datenraum: DIANA-T im Austausch mit dem Mobility Data Space

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Wie können Datenräume über das Ende einer öffentlichen Förderung hinaus betrieben werden? Und welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit Unternehmen nicht nur Daten bereitstellen, sondern auch einen konkreten Nutzen aus dem gemeinsamen Datenaustausch ziehen?

Mit diesen Fragen beschäftigte sich ein Impuls von Julius Meyer vom Mobility Data Space für das DIANA-T-Konsortium am 26. Oktober 2026.

Der Mobility Data Space ermöglicht Unternehmen und Organisationen aus dem Mobilitätssektor einen sicheren und selbstbestimmten Datenaustausch. Die Daten können beispielsweise genutzt werden, um bestehende Angebote zu verbessern oder neue Dienstleistungen zu entwickeln. Der Datenraum wurde auf Initiative der Bundesregierung mit Unterstützung des damaligen Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) aufgebaut. Seit 2021 gibt es mit der DRM Datenraum Mobilität GmbH eine eigenständige Trägergesellschaft. Der Mobility Data Space wird weiterhin öffentlich gefördert.

Im Mittelpunkt des Impulses standen die Entwicklung des Mobilitätsdatenraums, seine Finanzierung sowie die Erfahrungen bei der Gewinnung von Unternehmen und strategischen Partnern.

Der Austausch verdeutlichte, dass eine funktionierende technische Infrastruktur allein nicht ausreicht, um einen Datenraum langfristig zu etablieren. Entscheidend sind konkrete Anwendungsfälle, ein aktives Netzwerk beteiligter Akteure und Dienstleistungen, die Unternehmen den Zugang zum Datenraum erleichtern und einen erkennbaren Mehrwert schaffen.

Auch für das Forschungsprojekt DIANA-T gewinnen diese Fragen zum Ende der Projektlaufzeit an Bedeutung. In knapp drei Jahren Projektarbeit wurden vier Prototypen entwickelt und erprobt, die unterschiedliche Möglichkeiten der gemeinsamen Datennutzung im Tourismus aufzeigen. Nun stellt sich auch die Frage, unter welchen organisatorischen, wirtschaftlichen und technischen Voraussetzungen solche Lösungen langfristig weitergeführt und genutzt werden können.

Der Austausch mit dem Mobility Data Space bot dem Konsortium wertvolle Einblicke und Anknüpfungspunkte für die weitere Auseinandersetzung mit der Zukunft touristischer Datenräume.

DIANA-T bedankt sich bei Julius Meyer für den Impuls und den offenen Austausch.